TSV Lochtum vs TSG Jerstedt 4:1

Im ersten Spiel nach der Winterpause kam der TSV Lochtum nur schwer aus den Startlöchern. Erschwert wurde dies auch durch einen heftigen Wind – vor allem in der ersten Halbzeit – der über den Sportplatz in Lochtum hinweg fegte. Der TSV Lochtum übernahm sofort die Initiative und drängte die Gäste von Beginn an in die Defensive. Dennoch wirkte alles zu Beginn sehr ungenau und nicht präzise genug und fahrig. Steile Pässe in die Tiefe gingen meist ins Leere. Dennoch gab es Torchancen für die Gastgeber. So dauerte es bis zur 31. Minute, bis endlich der Führungstreffer fiel.

Serkan tänzelte geschickt durch den Strafraum und netzte frech mit der Picke ein. Allerdings sollte die Freude über diesen Treffer nicht lange dauern. Ein Eckball der Gäste sorgte für Unordnung im Strafraum. Im Nachschuß konnte Nils Sothmann dies eiskalt ausnutzen (Notiz am Rande: dank Fair Play eines Lochtumer Spielers entschied der Schiedsrichter auf Eckball, gleichwohl er bereits Abstoß geben wollte). Die Lochtumer wollten noch vor der Halbzeit unbedingt den Führungstreffer markieren. Eine “100prozentige” Chance, drei Meter vor dem leeren Tor, konnte jedoch nicht genutzt werden. Auf der anderen Seite reklamierten die Jerstedter ein Handspiel im Lochtumer Strafraum, jedoch ohne Erfolg beim Schiedsrichter.

In der zweiten Halbzeit fanden die Hausherren viel besser ins Spiel. Die Aktionen wirkten zwingender und auch spielerisch legte die Mannschaft zu. Vor allem waren die Lochtumer nicht mehr so großzügig im “Nichtausnutzen” ihrer Chancen. Der längst fällige Führungstreffer viel in der 51. Minute. Endlich liessen die Jerstedter mehr Raum zu und sofort nutzten die Lochtumer dies aus. So gelang Deniz mit einem Schuß aus 17 Metern Entfernung das 2:1 und kurz darauf erhöhte Neuzugang Bastian Wiegelmann nach einem Solo von der Außenbahn in die Strafraummitte mit präzisem Abschluß zum Vorentscheidenden 3:1. Und auch Mirko Hülsebus konnte sich noch in die Torschützenliste eintragen. In der 75. Minute erzielte er den Treffer zum Endergebnis. Nun ja, eigentlich hatte er nochmals getroffen. Aber seinen eleganten Heber gegen die Unterkante der Latte mit deutlicher Platzierung des Spielgerätes hinter der Torlinie wollte der Schiedsrichter zum Ärger von Mirko so nicht gesehen haben.

Musste lange Zeit zuschauen. Nun ist die “Leidenszeit” von Deniz vorbei. Brachte mit seinem Treffer zum 2:1 die Lochtumer auf Kurs